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Jahreskonzert 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Domenica Zettelmeyer und Philipp Müller   
Sonntag, 1. Januar 2012

Der Handharmonikaverein Neuenburg hatte am Samstag, dem 10. Dezember sein traditionelle Jahreskonzert gegeben.

Unter der Leitung von Tobias Anlicker eröffneten die Akkordeonkids, unterstützt vom Jugendorchester, mit „Smoke On The Water“ und „Partyfever“ das Konzert. Für die Akkordeonkids war es der erste Auftritt auf der großen Bühne. Mit ihrem besonderen Sound hat das Jugendorchester mit „Orange-Tango“, „A Night Like This“ und "Joy To The Genleman-Bells“ für gute Stimmung gesorgt.

Nach dem Auftritt der Oldies 96, unter der Leitung von Elmar Schopferer, hat man sich gefragt, ob der Name des Orchesters nicht geändert werden sollte, denn mit „Air und Tune“ hatte das Orchester zwar gemächlich anfangen, dann aber mit einem Medley von Eric Clapton und mit “Schottische Skizzen“ das Tempo drastisch erhöht.

Ebenfalls unter der Leitung von Elmar Schopferer nahm das 1. Orchester das Publikum in diesem Jahr mit auf eine Reise durch Welt und Zeit. Von Südamerika über Spanien bis nach Osteuropa, vom modernen Orchesterklang im Stile des berühmten „Orchester Hohnerklang“ bis zu mystischen, träumerischen Melodien bat das Konzertprogramm die gesamte Bandbreite dessen, was mit einem Akkordeonorchester möglich ist.

„Spotlight“ von Jürgen Schmieder stand für modernen, tanzbaren Orchestersound, der mit eingängigen Melodien überzeugte und dessen Rhythmus jeden sofort begeisterte.

„Children of Sanchez“ von Chuck Magnione in einem Arrangement von Wolfgang Ruß brachte südamerikanisches Flair ins Stadthaus. Das Stück überzeugte durch vollen Orchestersatz, der sich mit ruhigen, solistischen Passagen abwechselte. Einzigartig war das Saxophonsolo von Philipp Müller.

Dass der HV Neuenburg eine ausgezeichnete Rhythmusgruppe in seinen Reihen hat, ist bekannt –  beim Stück „Transylvania“ von Helmut Quakernack, eine Suite in 4 Sätzen, konnten diese zusammen mit dem Orchester ihr gesamtes Können ausschöpfen. Nicht nur die Vielzahl der eingesetzten Schlaginstrumente, sondern vor allem die ausgefallenen Rhythmen, die die sensiblen Melodien unterstützten, machten dieses Stück zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Wo im ersten Satz ein 9/8-Takt den „Serbischen Tanz“ begleitete, bildete im zweiten Satz, dessen Aufbau an Ravels „Bolero“ erinnert, ein 7/8-Takt das Gerüst für ein „Mazedonisches Volkslied“. Der dritte Satz „Biserka“ verbindete kraftvolle Elemente mit zarten Zwischenmelodien. Den Höhepunkt der Suite bildete der vierte Satz, der nahtlos an den dritten anknüpfte. So ruhig und gelassen der „Rumänische Tanz“ begann, so schnell nahm er Fahrt auf und steigerte sich zu einem rasanten Ritt durch die Nacht.

Spätestens beim Klang der Kastagnetten war klar, wo sich der Schauplatz für „Die Maske des Zorro“ befand. Bei der Filmmusik für den gleichnamigen Hollywoodstreifen wehten spanische Klänge durch den Saal. Komponiert wurde die Musik von James Horner, der HV Neuenburg spielte eine Bearbeitung von Oliver Seitz.

„Adventure!“ von Markus Götz, arrangiert von Gerd Huber, klang so, wie es der Titel versprach: nach großem Abenteuer. Man fühlte sich an skandinavische Moore und irische Nebellandschaften ebenso erinnert wie an zarte Sonnenstrahlen, die den Nebel auflösten und schwebte zusammen mit dem Orchester zwischendurch in fremden Welten. „Adventure!“ klingt nach Ferne, nach Sehnsucht, nach Aufbruch in neue Welten und zugleich doch so vertraut. 

Mit den klängen von "White Christmas" wurde wiedermal ein schöner Abend traditionell beendet. Wir danken allen Gästen und wünschen Frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2012!


 
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